Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus dem Transkript von Folge 110 per KI erstellt. Sie kann daher Fehler oder Unvollständigkeiten enthalten und ersetzt keine medizinische Beratung.
In dieser Folge sprechen Mario und Max mit Moritz Völker über die verschiedenen Methoden zur Messung des biologischen Alters. Sie beleuchten die Funktionsweise, Aussagekraft und Validität von epigenetischen, proteomischen, Telomer-basierten und phänotypischen Alterstests. Dabei wird erklärt, wie sich die Tests unterscheiden, was ihre Ergebnisse wirklich bedeuten und warum ein Vergleich zwischen verschiedenen Uhren schwierig ist.
- Epigenetik (DNA-Methylierung)
- Chemische Veränderungen an der DNA, die die Genaktivität steuern, ohne die DNA-Sequenz selbst zu ändern. Die Basis für viele biologische Alterstests.
- Proteomik
- Die Analyse der Gesamtheit aller Proteine in einer Zelle oder einem Organismus. Gilt als sehr nah an den tatsächlichen biologischen Prozessen.
- Telomere
- Die Schutzkappen an den Enden der Chromosomen. Ihre Verkürzung ist eher ein Indikator für die Zellteilungs-Kapazität als für das biologische Alter.
- Hallmarks of Aging
- Die grundlegenden zellulären und molekularen Prozesse, die als die Treiber der Alterung gelten. Aktuell werden 12 (bzw. 14) davon unterschieden.
- Horvath Clock
- Die erste und bekannteste epigenetische Uhr, entwickelt von Steve Horvath. Sie ist besonders gut darin, das chronologische Alter zu bestimmen.
- GrimAge
- Eine epigenetische Uhr, die stark mit der Mortalität und der verbleibenden Lebenserwartung korreliert.
- Dunedin PACE
- Ein epigenetischer Test, der die aktuelle Geschwindigkeit des Alterns als Rate (Pace of Aging) misst.
- ApoB (Apolipoprotein B)
- Ein Protein, das ein wichtiger Marker für das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist und auch in proteomischen Tests gemessen werden kann.
- CRP (C-reaktives Protein)
- Ein wichtiger Marker für Entzündungen im Körper.