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Mouth-Taping & Nasenpflaster: Mehr Sauerstoff durch Nasenatmung | Biohack

2 Ärzte über Longevity & Biohacking

13 Min.Folge 140
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Die Folge in Kürze

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Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus dem Transkript von Folge 140 per KI erstellt. Sie kann daher Fehler oder Unvollständigkeiten enthalten und ersetzt keine medizinische Beratung.

In dieser Folge sprechen Mario und Max über die Vorteile der Nasenatmung im Vergleich zur Mundatmung. Der entscheidende Grund für die Überlegenheit der Nasenatmung ist die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) in der Nase. Dieses Molekül erweitert die Blutgefäße, insbesondere in der Lunge, was zu einer besseren Sauerstoffaufnahme und -sättigung im Blut führt. Sie diskutieren Ursachen für eine behinderte Nasenatmung sowie einfache Biohacks zur Verbesserung.

Key Takeaways

  • 01Die Atmung durch die Nase ist gesünder als die durch den Mund, da in der Nase Stickstoffmonoxid (NO) produziert wird.
  • 02Stickstoffmonoxid erweitert die Blutgefäße, was die Durchblutung der Lunge verbessert und so die Sauerstoffsättigung im Körper steigert.
  • 03Summendes Ausatmen durch die Nase kann die Stickstoffmonoxid-Produktion signifikant, potenziell um das bis zu 15-fache, erhöhen.
  • 04Allergien, Erkältungen, Alkoholkonsum oder anatomische Gegebenheiten wie eine schiefe Nasenscheidewand können die Nasenatmung behindern.
  • 05Nasenpflaster können nachts oder bei Erkältung helfen, die Nasenflügel zu weiten und die Atmung zu erleichtern.
  • 06Abschwellende Nasensprays auf Salzbasis und Nasenduschen können bei geschwollenen Schleimhäuten, z.B. bei Erkältungen, hilfreich sein.
  • 07Mouth-Taping ist eine weitere Methode zur Förderung der Nasenatmung, sollte aber mit Vorsicht angewendet werden, insbesondere bei unbekannter Schlafapnoe.

Im Detail

Der Hauptvorteil der Nasenatmung liegt in der nasalen Produktion von Stickstoffmonoxid (NO). Dieses Gas wirkt gefäßerweiternd, verbessert die Lungendurchblutung und optimiert den Gasaustausch. Die Konzentration von Stickstoffmonoxid in der Atemluft kann sich bei reiner Nasenatmung mehr als verdoppeln, was zu einer besseren Sauerstoffsättigung im Blut führt, selbst bei gleichem Atemvolumen im Vergleich zur Mundatmung.

Viele Menschen atmen unbewusst durch den Mund, oft aufgrund von Hindernissen in der Nase. Dazu zählen angeschwollene Nasenschleimhäute durch Erkältungen, Allergien oder Alkoholkonsum. Auch anatomische Besonderheiten wie vergrößerte Nasenmuscheln oder eine schiefe Nasenscheidewand können die Nasenatmung dauerhaft erschweren.

Um die Nasenatmung zu unterstützen, können verschiedene Hilfsmittel eingesetzt werden. Nasenpflaster, die auf den vorderen, knorpeligen Teil des Nasenrückens geklebt werden, weiten die Nasenflügel mechanisch und erleichtern den Luftstrom. Bei Erkältungen oder Allergien können zudem abschwellende Meerrettich-Nasensprays und Nasenduschen helfen, die Schleimhäute zu beruhigen und die Nase freizumachen.

Eine einfache und kostenlose Methode zur Steigerung der NO-Produktion ist das summende Ausatmen durch die Nase. Studien deuten darauf hin, dass dies die NO-Freisetzung um ein Vielfaches erhöhen kann. Eine weitere Technik ist das Mouth-Taping, bei dem der Mund nachts zugeklebt wird, um die Mundatmung zu verhindern. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, insbesondere bei möglicher, undiagnostizierter Schlafapnoe.

Was du konkret tun kannst

  • Teste deine Nasenatmung, indem du abwechselnd ein Nasenloch zuhältst und prüfst, ob du auf beiden Seiten gleich gut Luft bekommst.
  • Probiere bei leichter Erkältung oder zur Verbesserung der nächtlichen Atmung Nasenpflaster aus. Achte darauf, sie auf dem vorderen, knorpeligen Teil der Nase zu platzieren.
  • Integriere summendes Ausatmen durch die Nase in deinen Alltag, um die Produktion von Stickstoffmonoxid zu fördern und die Sauerstoffversorgung zu verbessern.
  • Verwende bei Erkältungen oder Allergien abschwellende Nasensprays auf Salzbasis oder eine Nasendusche, um die Nasenschleimhäute zu pflegen und freizuhalten.

Erwähnt in dieser Folge

Stickstoffmonoxid (NO)
Ein in den Nasennebenhöhlen produziertes Gas, das die Blutgefäße erweitert, die Lungendurchblutung verbessert und so die Sauerstoffaufnahme im Blut steigert.
Nasenpflaster
Selbstklebende Pflaster, die auf den Nasenrücken geklebt werden, um die Nasenflügel leicht anzuheben und so die Atmung durch die Nase zu erleichtern.
Mouth-Taping
Das nächtliche Zukleben des Mundes mit speziellen Pflastern, um die Mundatmung zu verhindern und die Nasenatmung zu erzwingen.
Nasendusche
Ein Verfahren zur Spülung der Nasenhöhlen mit einer Salzlösung, um Schleim zu entfernen und die Schleimhäute zu befeuchten und zu beruhigen.

Worum es in dieser Folge geht

Ob im Alltag, beim Sport oder nachts im Schlaf: Viele Menschen atmen unbewusst durch den Mund. Was meist als harmlose Angewohnheit oder Folge leichter Allergien abgetan wird, nimmt dem Körper jedoch einen wesentlichen Mechanismus zur optimalen Sauerstoffversorgung.

In dieser Folge analysieren Mario und Max die anatomischen und physiologischen Vorteile der Nasenatmung. Sie erklären, wie in der Nase gebildetes Stickstoffmonoxid (NO) die Gefäße in der Lunge weitet, um die Sauerstoffsättigung im Blut zu verbessern, und warum summendes Ausatmen die NO-Produktion sogar um ein Vielfaches steigert. Zudem beleuchten sie die Ursachen angeschwollener Nasenmuscheln durch Erkältungen, Allergien oder Alkohol und vergleichen Tools wie Nasenpflaster, Mouth-Taping und Nasenduschen.

Zum Abschluss liefern die beiden ihren Biohack: Ein Nasenpflaster korrekt auf dem knorpeligen Teil des Nasenrückens ansetzen oder abends eine Salzwasser-Nasendusche nutzen, um die Atemwege vor dem Schlafen gezielt zu öffnen und regenerativer aufzuwachen.

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