Zum Inhalt springen

So kommst du gesund durch die Weihnachtszeit – unsere Feiertags-Hacks

Gesund durch die Feiertage – ohne strengen Verzicht aber mit smarten Regeln für Alltag & Familie

31 Min.Folge 94
Cover der Episode „So kommst du gesund durch die Weihnachtszeit – unsere Feiertags-Hacks"

Episode anhören

0:00–:–
MP3 laden

Audio direkt aus dem Podigee-Feed. Deine Hörposition wird lokal in diesem Browser gespeichert.

Zusammenfassung

Die Folge in Kürze

Zusammenfassung als PDF

Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus dem Transkript von Folge 94 per KI erstellt. Sie kann daher Fehler oder Unvollständigkeiten enthalten und ersetzt keine medizinische Beratung.

In dieser Folge geben Mario und Max praktische Tipps für eine gesunde Weihnachtszeit. Sie betonen, dass es nicht um strengen Verzicht geht, sondern um smarte Strategien, um die Feiertage zu genießen, ohne die eigene Gesundheit zu vernachlässigen. Themen wie der Umgang mit Alkohol, Zucker, unregelmäßigem Schlaf und familiärem Stress werden behandelt, um die Feiertage bewusst und ausgewogen zu gestalten.

Key Takeaways

  • 01Die Weihnachtszeit muss kein Gesundheits-GAU sein; smarte Regeln helfen, ohne strikten Verzicht auszukommen.
  • 02Bei Alkohol gilt: Weniger ist mehr. Strategien wie das Trinken von Wasser zu jedem alkoholischen Getränk und das Vermeiden von Alkohol an aufeinanderfolgenden Tagen helfen, die Belastung zu reduzieren.
  • 03Um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, sollten Süßigkeiten nicht zwischendurch, sondern direkt nach den Hauptmahlzeiten gegessen werden.
  • 04Regelmäßige Bewegung, auch wenn es nur kurze Spaziergänge sind, ist entscheidend, um den Stoffwechsel anzukurbeln, Stress abzubauen und den Schlaf zu verbessern.
  • 05Bei familiärem Stress helfen bewusste Auszeiten. Sich für einige Minuten zurückzuziehen, kann helfen, Spannungen zu vermeiden und die eigene Energie zu bewahren.
  • 06Eine gute Schlafhygiene, zum Beispiel durch das Vorverlegen des Abendessens und das Tragen einer Blaulichtfilter-Brille, sollte auch über die Feiertage beibehalten werden.

Im Detail

An den Feiertagen wird oft mehr Alkohol getrunken. Mario und Max empfehlen, den Konsum zu moderieren. Ein Glas Wasser pro alkoholisches Getränk hilft bei der Hydration. Sie raten, nicht an aufeinanderfolgenden Tagen zu trinken, um dem Körper, insbesondere dem Schlaf, eine Erholungspause zu gönnen. Zudem ist es besser, Alkohol nicht auf nüchternen Magen und nicht zu spät am Abend zu konsumieren, um den Schlaf nicht zusätzlich zu beeinträchtigen. Bei Kopfschmerzen sollte auf Paracetamol verzichtet werden, da es die bereits durch den Alkohol belastete Leber zusätzlich beansprucht.

Die Feiertage können den Schlafrhythmus stören. Um dem entgegenzuwirken, hilft es, das Abendessen auf eine frühere Uhrzeit zu legen. Das Tragen einer Blaulichtfilter-Brille am Abend kann ebenfalls die Schlafqualität verbessern. Kurze Powernaps (15-20 Minuten) während des Tages können helfen, Energie zu tanken, ohne in eine Tiefschlafphase zu fallen. Regelmäßige Bewegung über den Tag trägt ebenfalls zu besserem Schlaf in der Nacht bei.

Während der Weihnachtszeit bewegt man sich oft weniger als gewohnt. Mario und Max betonen die Wichtigkeit, aktiv zu bleiben. Dies kann durch tägliche Spaziergänge, leichte sportliche Aktivitäten wie Langlaufen oder Skifahren oder auch kurze Bewegungseinheiten zwischendurch erreicht werden. Bewegung kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern hilft auch, Stress zu reduzieren und die Schlafqualität zu verbessern.

Der Konsum von Zucker steigt an Weihnachten durch Kekse und andere Süßigkeiten stark an. Um Blutzuckerspitzen zu vermeiden, sollten Süßspeisen direkt nach einer Hauptmahlzeit gegessen werden. So wird der Zucker langsamer ins Blut aufgenommen. Das bewusste Auswählen von Süßigkeiten, die man wirklich genießen möchte, hilft, übermäßiges Essen zu vermeiden.

Das Zusammensein mit der Familie kann neben Freude auch Stress bedeuten. Mario und Max raten dazu, sich bei Anzeichen von Überforderung oder Gereiztheit bewusst kurze Auszeiten zu nehmen. Ein paar Minuten für sich allein, eventuell an der frischen Luft, können helfen, die Situation zu deeskalieren und wieder zur Ruhe zu kommen, bevor schlechte Stimmung aufkommt.

Was du konkret tun kannst

  • Trinke zu jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser, um hydriert zu bleiben.
  • Vermeide Alkoholkonsum an zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Tagen, um dem Schlaf und dem Körper Erholung zu ermöglichen.
  • Integriere tägliche Bewegungseinheiten wie Spaziergänge, um den Stoffwechsel aktiv zu halten und Stress abzubauen.
  • Iss Süßigkeiten und Kekse direkt nach einer Mahlzeit, nicht zwischendurch, um starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden.
  • Nimm dir bei Bedarf kurze, bewusste Auszeiten, um sozialem Stress entgegenzuwirken und die eigene Energie zu schützen.

Erwähnt in dieser Folge

Elektrolyte
Werden als hilfreich nach Alkoholkonsum erwähnt, um den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt auszugleichen. Einnahme am Abend nach dem Trinken und am Morgen danach.
Blaulichtfilter-Brille
Wird als Werkzeug zur Verbesserung der Schlafhygiene genannt, das auch während der Feiertage am Abend getragen werden kann, um die Melatoninproduktion nicht zu stören.
Paracetamol
Es wird davon abgeraten, dieses Schmerzmittel bei einem Kater zu verwenden, da es über die Leber abgebaut wird und diese durch den Alkohol bereits stark belastet ist.
Apfelessig
Wird als Mittel erwähnt, das vor einer kohlenhydratreichen Mahlzeit oder Süßigkeiten getrunken werden kann, um den Blutzuckeranstieg zu dämpfen.
Berberin
Wird als Alternative zu Apfelessig genannt, um den Blutzuckerspiegel nach zuckerreichen Mahlzeiten zu regulieren.

Worum es in dieser Folge geht

Weihnachten ist für viele eine der schönsten Zeiten im Jahr – aber oft auch die ungesündeste: andere Umgebung, andere Routinen, viel Essen, Süßigkeiten, Weihnachtsmärkte, Glühwein, später Schlaf. In dieser Beyond Lifespan Weihnachtsfolge sprechen wir darüber, warum die Feiertage den Körper stressen – und was du konkret tun kannst , damit du die Zeit genießen kannst, ohne dich danach „kaputt“ zu fühlen:

Erwähnte Links und Quellen

    Links und Ressourcen

    Folge teilen

    Passende weitere Episoden

    Cover der Episode „Demenzprävention: 14 Faktoren, die dein Gehirn schützen"

    Demenzprävention: 14 Faktoren, die dein Gehirn schützen

    Bis zu 45 % der Demenzfälle könnten durch veränderbare Risikofaktoren verhindert oder zumindest verzögert werden. Wir zeigen, welche Rolle Blutdruck, Blutzucker, Schlaf, Bewegung, Hörverlust, Ernährung, soziale Kontakte und lebenslanges Lernen spielen – und welche Maßnahmen du direkt umsetzen kannst.

    72 Min.