Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus dem Transkript von Folge 107 per KI erstellt. Sie kann daher Fehler oder Unvollständigkeiten enthalten und ersetzt keine medizinische Beratung.
In dieser Folge geben Mario und Max einen umfassenden Überblick über Omega-3-Fettsäuren. Sie erklären die Bedeutung von EPA und DHA, die Problematik des gestörten Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnisses in der westlichen Ernährung und die geringe Umwandlungsrate der pflanzlichen Alpha-Linolensäure (ALA). Zudem diskutieren sie die Rolle der Genetik, die Aussagekraft von Laborwerten wie dem Omega-3-Index und geben praktische Tipps zur Supplementierung und Produktauswahl.
- Omega-3-Index
- Misst den prozentualen Anteil von EPA und DHA an den Gesamtfettsäuren in der Membran der roten Blutkörperchen. Dient als Langzeitmarker für die Omega-3-Versorgung. Ein Wert über 8 % gilt als optimal.
- FADS1 und FADS2
- Gene, die für die Enzyme (Desaturasen) kodieren, welche für die Umwandlung von ALA in die längerkettigen Fettsäuren EPA und DHA notwendig sind. Genetische Varianten (Polymorphismen) in diesen Genen beeinflussen die Umwandlungseffizienz.
- Arachidonsäure (AA)
- Eine Omega-6-Fettsäure, die als Vorläufer für entzündungsfördernde (pro-inflammatorische) Botenstoffe dient. EPA konkurriert mit der Arachidonsäure um die gleichen Enzyme und wirkt dadurch entzündungshemmend.
- Totox-Wert
- Ein Laborwert, der den Gesamt-Oxidationsgrad eines Öls angibt. Ein niedriger Wert (ideal unter 10) ist ein Qualitätsmerkmal für Omega-3-Präparate und zeigt an, dass das Öl frisch und nicht ranzig ist.
- Triglycerid-Form (TG) vs. Ethylester-Form (EE)
- Bezeichnet die chemische Struktur, in der die Omega-3-Fettsäuren vorliegen. Die natürliche Triglycerid-Form wird vom Körper besser aufgenommen (höhere Bioverfügbarkeit) als die künstlich hergestellte Ethylester-Form, die in günstigeren Konzentraten oft verwendet wird.
- SPMs (Specialized Pro-Resolving Mediators)
- Spezialisierte Botenstoffe wie Resolvine, Protektine und Maresine, die der Körper aus EPA und DHA bildet. Sie sind dafür verantwortlich, Entzündungsreaktionen aktiv zu beenden und aufzulösen.