Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus dem Transkript von Folge 113 per KI erstellt. Sie kann daher Fehler oder Unvollständigkeiten enthalten und ersetzt keine medizinische Beratung.
In dieser Folge erklären Mario und Max die Funktion der Schilddrüse und die dazugehörigen Laborwerte. Sie erläutern den Regelkreis der Schilddrüsenhormone vom Gehirn über TSH bis zu den aktiven Hormonen fT3 und fT4. Ein Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung des reversen T3 (rT3), das als Bremse des Stoffwechsels bei Stress oder Fasten wirkt. Zudem werden die wichtigsten Mikronährstoffe wie Selen, Jod, Eisen und Zink für eine gesunde Schilddrüsenfunktion besprochen.
- TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon)
- Von der Hypophyse ausgeschüttetes Hormon, das die Schilddrüse zur Produktion von T3 und T4 anregt. Ein hoher Wert deutet auf eine Unterfunktion hin, ein niedriger auf eine Überfunktion.
- fT3 (freies Trijodthyronin)
- Das stoffwechselaktivste Schilddrüsenhormon. Es entsteht hauptsächlich durch Umwandlung aus T4 in den Körperzellen.
- fT4 (freies Thyroxin)
- Das von der Schilddrüse hauptsächlich produzierte Speicherhormon, das bei Bedarf in das aktive T3 umgewandelt wird.
- rT3 (reverses T3)
- Eine inaktive Form von T3, die als Stoffwechselbremse wirkt und vermehrt bei Stress, Fasten oder Entzündungen gebildet wird.
- Selen
- Ein essentielles Spurenelement, das für die Enzyme (Deiodasen) benötigt wird, die T4 in das aktive T3 umwandeln. Ein Mangel kann eine Unterfunktion verursachen.
- Hashimoto-Thyreoiditis
- Eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem Schilddrüsengewebe angreift und zerstört, was zu einer Unterfunktion führt.
- Deiodasen
- Selenabhängige Enzyme, die ein Jod-Atom von T4 abspalten und es so in das aktive T3 oder das inaktive rT3 umwandeln.
- Jod
- Ein zentraler Baustein für die Produktion der Schilddrüsenhormone T3 (drei Jod-Atome) und T4 (vier Jod-Atome).